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Bubbels

Umsetzung der Klimaziele von Paris


Wer trägt zu einem besseren Klima bei? HyNetwork Services und der Hafenbetrieb Rotterdam bieten mit der Wasserstoffpipeline HyTransPort eine wichtige Grundvoraussetzung für den Umschwung auf eine weniger umweltbelastende Energieerzeugung. Wenn wir nicht alle an einem Strang ziehen, wird es uns in Rotterdam nicht gelingen, die Ziele umzusetzen, die im Klimaübereinkommen von Paris formuliert wurden. Deswegen verstehen wir die Wasserstoffpipeline auch als Einladung an Unternehmen, sich zusammen mit uns für eine sauberere Zukunft zu engagieren. Die Wasserstoffpipeline soll Ende 2024, Anfang 2025 in Betrieb genommen werden.

Welche Vorteile bietet HyTransPort den Unternehmen?


CO2-freier Wasserstoff kann als sauberer Brennstoff und als Grundstoff für die Schwerindustrie, die Petrochemie und die Schwertransportbranche eingesetzt werden. Der Hafenbetrieb und HyNetwork Services investieren in die erforderliche Wasserstoffinfrastruktur, um den Energiewandel in den Niederlanden voranzutreiben. In Rotterdam befindet sich eines der größten chemischen Industrie-Cluster Europas und der Hafen ist der wichtigste Logistikknotenpunkt in Europa. Die beiden Parteien entwickeln die Wasserstoffpipeline, um unsere Kunden im Hafen, und später auch das niederländische Hinterland und Nordwesteuropa mit sauberem Wasserstoff beliefern zu können. Damit werden drei Ziele verfolgt.

Eine sauberes Klima

HyTransPort stellt mit Wasserstoff auf dem gesamten Rotterdamer Hafengelände einen sauberen Energieträger zur Verfügung. Auch Import-Terminals können das Angebot nutzen.
Der Umstieg auf Wasserstoff ist ein wichtiger strategischer Schritt für die Entkarbonisierung des Hafens. Der Rotterdamer Hafen und die ansässigen Unternehmen sind nach wie vor für circa 14 % der gesamtniederländischen CO2-Emissionen pro Jahr verantwortlich. Bis 2030 wollen wir dieses Ergebnis um die Hälfte reduzieren. Mit CO2-neutralem Wasserstoff können die (Schwer-)Industrie, die chemische Industrie, und die Schwertransportbranche auf Brennstoffe umschalten, die das Klima nicht belasten.

Der grüne Energiehafen Europas

HyTransPort ist ein bedeutendes Kriterium, damit Rotterdam seine Position als wichtigster Energiehafen Europas beibehalten kann. Die Pipeline wird den Rotterdamer Hafen mit Nordwesteuropa verbinden. Die erste Phase endet in Pernis. Danach werden Anschlüsse an die nationale Wasserstoffhauptleitung von HyNetwork Services, den Delta Corridor und das Wasserstoffnetz von Nordwesteuropa gelegt.

Schon heute werden 13 % der europäischen Energie über Rotterdam geliefert. Der Hafenbetrieb Rotterdam will bis 2024 so viele Elektrolyseure im Hafen installiert haben, dass rund 500 Megawatt Energie geliefert werden können. 2030 sollen das mindestens 2 Gigawatt sein. Der grüne Wasserstoff wird im Konversionswerk produziert und durch die Leitungen von HyTransPort zu den Abnehmern befördert.
Die ersten Vereinbarungen für die Lieferung von grünem Wasserstoff wurden bereits getroffen, unter anderem mit Portugal, dem Oman, Chile, Kanada, Australien und Brasilien. Rotterdam hat eine strategisch günstige Lage, um Wasserstoff in die Niederlande, nach Nordwesteuropa sowie zu den Schwerindustrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen zu transportieren. Durch den Bau von HyTransPort wird diese Position im Hinblick auf grüne Energie untermauert.

Zukunftsbeständige Arbeitsplätze

Die Wasserstoffpipeline trägt nicht nur zur Umsetzung der Klimaziele bei, sondern schafft auch Arbeitsplätze im Hafen und im Umland. CE Delft hat ausgerechnet, dass mithilfe von Investitionen in die Wasserstoffwirtschaft in den Niederlanden bis 2030 rund 6.000 bis 17.300 Stellen entstehen können. Bis 2050 sollen es sogar 16.400 bis 92.400 Stellen sein.
Der Rotterdamer Hafen ist auch heute schon ein bedeutender Impulsgeber für den Arbeitsmarkt in den Niederlanden. Er möchte diese Position auf jeden Fall halten und nach Möglichkeit verstärken. Import, Produktion und Transport von Wasserstoff sorgen für nachhaltige und zukunftsbeständige Arbeitsplätze in Rotterdam.

Spezifizierungen


Die Wasserstoffpipeline ist auf den Transport von großen Mengen hochwertigen Wasserstoffs durch den Rotterdamer Hafen ausgelegt. Sie bietet ausreichend Kapazitäten für einen groß angelegten Beginn der Wasserstoffwirtschaft in der Region.

  • In der ersten Phase werden 32 Kilometer Rohrleitungen verlegt
  • Die Rohrleitung hat einen Durchmesser von 24 Inch
  • Der Druck in der Rohrleitung liegt zwischen 30 und 50 bar
Weitere Informationen über das Projekt

Unsere Vorgehensweise


Wenn Sie sich an die Pipeline von HyTransPort anschließen lassen wollen, müssen folgende Schritte berücksichtigt werden.

1 – Abschluss eines NDA
Sobald Sie sich angemeldet haben, schließen wir ein Non-Disclosure Agreement (NDA) mit Ihnen ab. Darin ist festgelegt, dass vertrauliche Informationen von beiden Seiten geheim gehalten werden.

2 – Letter of Intent
Sobald Ihre Pläne für die Lieferung oder Abnahme von Wasserstoff weit genug fortgeschritten sind, um den Anschluss an HyTransPort im Detail auszuarbeiten, werden unsere Absichten in einem Letter of Intent (LOI) festgehalten. Darin werden die Rahmenbedingungen für unsere Vereinbarungen festgelegt.

3 – Head of Terms
Wenn beide Parteien es für wichtig halten, wird ein Head of Terms (HoT) verfasst. Darin stehen die getroffenen Vereinbarungen für die Abnahme oder Lieferung von Wasserstoff über die Wasserstoffpipeline von HyTransPort.

4 – Transportvereinbarung
Mit der Transportvereinbarung wird rechtlich festgelegt, dass Ihr Unternehmen Wasserstoff durch die Pipeline von HyTransPort befördern darf.

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Sind Sie interessiert? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Möchten Sie sich bei HyTransPort anschließen? Wenden Sie sich an unsere Handelsexperten.

Anouk van den Berg, A.N.van.den.Berg@gasunie.nl+31 (0)6 31037649
Mark Stoelinga, ma.stoelinga@portofrotterdam.com+31 (0)6 52845294

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